Versteckte Kosten bei Repricing-Tools

von Oliver Hamann Aktualisiert:
Beworbener Basis-Tarif 49 Euro vs. tatsächliche Kosten 149 Euro nach Marktplatz- und Support-Aufschlägen

Häufige Fragen

Sind kostenlose Testphasen bei Repricern wirklich kostenlos?
Meist ja, aber zwei Klauseln entscheiden. Verlangt der Anbieter eine Kreditkarte zur Freischaltung, bucht er nach Ablauf automatisch ab, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Und manche Testphasen schalten nur Basis-Funktionen frei, sodass Sie die kaufentscheidenden Features gar nicht prüfen können.
Was bedeutet ein 'auf Anfrage'-Preis bei einem Repricing-Tool?
Dass der Listenpreis für Ihren Fall nicht gilt. 'Auf Anfrage' steht fast immer bei höheren Volumenstufen, vielen Marktplätzen oder Enterprise-Tarifen und endet im Verkaufsgespräch über dem, was die Preisseite suggeriert. Als Faustregel: Wer einen Posten nicht beziffert, hat einen Grund dafür.
Sind Repricing-Kosten steuerlich absetzbar?
Ja, Softwarelizenzen sind Betriebsausgaben und voll absetzbar. Monatliche Gebühren buchen Sie direkt als laufenden Aufwand; bei vorausbezahlten Jahreslizenzen verteilen Sie die Kosten über die Laufzeit (Rechnungsabgrenzung). Eine einmalige Setup-Gebühr ist im Jahr der Zahlung absetzbar.
Lohnt sich ein günstiger Basis-Tarif mit vielen Zusatzoptionen?
Selten, sobald Sie mehr als einen Marktplatz oder häufiges Repricing brauchen. Rechnen Sie den Basis-Preis plus alle Aufschläge, die Ihr Sortiment realistisch auslöst, gegen einen Festpreis-Tarif. Der niedrige Einstiegspreis ist nur dann der günstigste, wenn Sie dauerhaft im Mindestumfang bleiben.

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