Repricing-Kosten pro Artikel berechnen

von Oliver Hamann Aktualisiert:
Stückkosten-Vergleich Festpreis vs. Umsatzbeteiligung bei 200, 1.500 und 8.000 Verkäufen pro Monat

Häufige Fragen

Lohnt sich Repricing auch bei Artikeln unter 10 Euro?
Bei Festpreis ja: Ein 8-Euro-Artikel kostet pro Verkauf genauso wenig Repricing wie ein 300-Euro-Artikel, meist 0,02 bis 0,05 Euro. Bei Umsatzbeteiligung wären ein Prozent von 8 Euro nur 0,08 Euro - tragbar, solange die Marge mehr als ein paar Cent hergibt.
Wann fährt man mit Umsatzbeteiligung trotzdem besser?
Wenn Sie über längere Phasen gar nicht verkaufen, etwa bei reinem Saisongeschäft mit monatelangen Pausen. In verkaufsfreien Monaten fällt bei Umsatzbeteiligung keine Gebühr an, während der Festpreis weiterläuft. Bei durchgehendem Verkauf kehrt sich der Vorteil um.
Gehören Amazon-Gebühren in die Stückkosten-Rechnung?
Nein. In die Repricing-Stückkosten fließen ausschließlich die Softwarekosten. Amazon-Gebühren, Versand und Einkauf sind eigene Kalkulationsblöcke - sie gegen die Repricing-Kosten zu vermengen verwischt, welcher Posten Ihre Marge tatsächlich belastet.
Wie oft sollte ich die Stückkosten neu berechnen?
Einmal pro Quartal reicht, oder sofort, wenn sich Ihr Verkaufsvolumen stark verschiebt. Bei Festpreis sinken die Stückkosten mit steigendem Volumen automatisch, bei Umsatzbeteiligung bleiben sie prozentual konstant - dort ändert sich die Quote nur über den Durchschnittspreis.

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