Amazon SP-API und Repricing: die Technik dahinter

von Oliver Hamann Aktualisiert:
Datenfluss zwischen Repricer und Amazon über die SP-API: Angebotsdaten und Bestände lesend, Preisupdates schreibend, begrenzt durch Ratenlimit und abgesichert per Refresh-Token

Häufige Fragen

Ist die Nutzung der Amazon SP-API für Repricing kostenlos?
Ja. Amazon verlangt für den Zugriff auf die SP-API selbst keine Gebühr. Bezahlt wird nur der Repricer, der die Schnittstelle nutzt, sowie das professionelle Verkäuferkonto, das den Zugang überhaupt erst freischaltet.
Was ist der Unterschied zwischen SP-API und der alten MWS-Schnittstelle?
MWS (Marketplace Web Service) war Amazons frühere Schnittstelle und wird nicht mehr für neue Anwendungen angeboten. Die SP-API ist der REST-basierte Nachfolger mit token-basierter Autorisierung. Wer noch über ein altes MWS-Token angebunden ist, sollte auf die SP-API wechseln.
Läuft mein Repricing weiter, wenn die Amazon SP-API kurz gestört ist?
Bei einer kurzen Störung setzt ein Repricer keine neuen Preise, sondern wiederholt die Anfragen später - Ihre zuletzt gesetzten Preise bleiben so lange stehen. Erst wenn die Schnittstelle wieder antwortet, laufen Abruf und Preisupdate normal weiter.
Brauche ich einen eigenen Amazon-Entwicklerzugang für einen Repricer?
Nein. Als Anwendung bei Amazon registriert ist der Repricer-Anbieter, nicht Sie. Sie autorisieren die fertige Software einmal in Ihrem Seller Central und müssen sich weder als Entwickler anmelden noch eigene Zugangsschlüssel beantragen.

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