Repricing für reine FBA-Händler: worauf es ankommt

von Martin Kleine Aktualisiert:
Eine ASIN mit mehreren gleich aufgestellten FBA-Anbietern, bei denen der Prime-Vorteil neutralisiert ist und allein der Preis über die Buy Box entscheidet

Häufige Fragen

Konkurriere ich als reiner FBA-Händler auch gegen Amazon selbst?
Ja, wenn Amazon dieselbe ASIN im Eigenverkauf führt. Amazon Retail hält das Einkaufswagen-Feld in der Regel sehr sicher, oft auch bei etwas höherem Preis. In diesem Fall bringt aggressives Unterbieten wenig - sinnvoller ist ein realistischer Preis knapp unter Amazon oder der Verzicht auf diese ASIN.
Sollte ich als FBA-Händler stündlich oder täglich repricen?
Richten Sie sich nach dem Takt Ihrer Wettbewerber. Auf umkämpften ASINs, auf denen mehrere FBA-Anbieter mehrmals täglich anpassen, sollten Ihre Schnelldreher stündlich laufen. Ruhige Artikel mit seltenen Preisbewegungen kommen mit einem täglichen Lauf aus und schonen das API-Kontingent.
Kann ich Warehouse-Deals und Gebrauchtangebote vom FBA-Repricing ausnehmen?
Ja, über einen Zustands-Filter. Ein Angebot in gebrauchtem oder wie-neu-Zustand konkurriert nicht direkt mit Ihrer Neuware und muss nicht unterboten werden. Ohne diesen Filter preisen Sie Ihre neuen Artikel gegen Amazon Warehouse oder Gebrauchtanbieter und verschenken Marge.
Bringt ein Cent unter dem günstigsten FBA-Anbieter mehr Buy-Box-Anteil?
Kaum. Unter gleich aufgestellten FBA-Anbietern rotiert die Buy Box ohnehin nach Kontoleistung, und ein Cent Abstand verpufft, sobald der andere ebenfalls repricet - dann stehen beide schnell am Mindestpreis. Ein Puffer von wenigen Prozent hält den Anteil meist genauso und die Marge besser.

Weitere Artikel