7 Repricing-Fehler, die Amazon-Händler Geld kosten

von Martin Kleine Aktualisiert:
Sieben Repricing-Fehler untereinander aufgelistet, jeweils mit der finanziellen Folge daneben: verschenkte Marge je Verkauf, Preisverfall über mehrere Runden, verlorene Buybox trotz Preissenkung

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, ob mein Repricer Marge verliert?
Die aussagekräftigste Zahl ist der durchschnittliche Verkaufspreis je ASIN, verglichen mit dem Monat vor dem Repricer-Start. Fällt er, während die Stückzahl gleich bleibt, hat die Automatik nur Ihren Preis gesenkt, nicht Ihren Absatz gehoben. Ein Sortiment, das geschlossen am Mindestpreis klebt, ist das deutlichste Warnsignal.
Wie lange dauert es, bis sich ein Repricing-Fehler in den Zahlen zeigt?
Das hängt vom Fehlertyp ab und reicht von Stunden bis zu einem Quartal. Ein zu hoher Mindestpreis fällt sofort auf, weil der Artikel stehen bleibt. Ein zu tiefer fällt gar nicht auf, weil weiter verkauft wird - er zeigt sich erst, wenn jemand den Deckungsbeitrag je Artikel nachrechnet.
Wer haftet, wenn der Repricer einen falschen Preis an Amazon sendet?
Der Händler. Der Preis, der bei Amazon steht, ist Ihr Angebot - unabhängig davon, welche Software ihn gesetzt hat. Bestellungen zu einem Fehlpreis nachträglich zu stornieren, belastet Ihre Stornoquote und damit Ihre Kontoperformance.
Wie hole ich Preise zurück, die durch einen Regelfehler abgestürzt sind?
Zuerst die Regel korrigieren, dann die Preise über eine neue Preisregeldatei anheben - sonst zieht die Automatik sie beim nächsten Lauf wieder nach unten. Das Marktniveau kommt allerdings nicht automatisch zurück: Mitanbieter sind Ihrem gesunkenen Preis gefolgt und ziehen erst nach, wenn Sie vorangehen.

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