Preisabstände beim Repricing richtig einstellen

von Oliver Hamann Aktualisiert:
Treppenförmiger Preisverfall über mehrere Repricing-Runden von 29,90 Euro abwärts, gestoppt von der waagerechten Mindestpreis-Linie bei 27,24 Euro

Häufige Fragen

Gilt der Preisabstand auch für die Versandkosten?
Ja, gerechnet wird gegen den Gesamtpreis inklusive Versandkostenanteil, nicht gegen den reinen Artikelpreis. Wer nur die Artikelpreis-Spalte vergleicht, unterbietet ein versandkostenfreies Angebot manchmal gar nicht, obwohl die Zahl im Repricer niedriger aussieht.
Führt ein Preisabstand von 1 Cent zu krummen Verkaufspreisen?
Ja, absolute Abstände erzeugen zwangsläufig Preise wie 24,98 oder 17,43 Euro. Wer runde oder psychologische Preise braucht, kann das mit einer Abstandsregel nicht erzwingen - dafür setzen Sie Mindest- und Maximalpreis auf denselben Wert und nehmen den Artikel damit aus dem Abgleich.
Kann ich für Slow Mover einen anderen Preisabstand setzen als für Fast Mover?
Ja, über produktspezifische Preisregeln, die die globale Einstellung für einzelne Artikel überschreiben. Das ist der übliche Weg: eine globale Regel für den Großteil des Sortiments, abweichende Abstände nur dort, wo die Wettbewerbslage es verlangt.
Sehen meine Konkurrenten, mit welchem Preisabstand ich arbeite?
Die Regel selbst sieht niemand, den Preis schon - und aus dem Muster lässt sich die Regel ableiten. Wer über Wochen exakt einen Cent unter dem billigsten Angebot steht, ist als Automat erkennbar und lässt sich von einem Wettbewerber gezielt Richtung Mindestpreis ziehen.

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