Amazon-Repricing für Einsteiger: 5-Schritte-Anleitung

von Martin Kleine Aktualisiert:
Fünf-Schritte-Ablauf vom sortierten Sortiment über Mindestpreis und Regelwerk bis zur Buybox-Kontrolle nach sieben Tagen

Häufige Fragen

Ab wie vielen Artikeln lohnt sich ein Repricer bei Amazon?
Nicht die Artikelzahl entscheidet, sondern die Zahl der Angebote mit Mitanbietern. Ab etwa 20 bis 30 ASINs, auf denen mehrere Händler konkurrieren, ist tägliches Nachpreisen von Hand nicht mehr zu schaffen. Wer 500 Artikel führt, aber überall Alleinanbieter ist, braucht keinen Repricer.
Ist automatisches Repricing bei Amazon erlaubt?
Ja. Amazon lässt Repricing-Software über die SP-API ausdrücklich zu und bietet mit der automatisierten Preisanpassung sogar ein eigenes Werkzeug an. Unzulässig sind nur Preisabsprachen mit anderen Händlern - die verbietet das Kartellrecht, unabhängig davon, ob ein Tool im Spiel ist.
Was passiert mit meinen Preisen, wenn ich den Repricer abschalte?
Die zuletzt gesetzten Preise bleiben unverändert bei Amazon stehen. Der Repricer schreibt Preise in Ihr Angebot, er hält sie nicht aktiv - schalten Sie ihn ab, friert Ihr Preisstand auf dem letzten Lauf ein, während die Konkurrenz weiter anpasst.
Was macht ein Repricer, wenn ein Konkurrent unter meinen Mindestpreis geht?
Er bleibt am Mindestpreis stehen und lässt die Buybox ziehen. Das ist gewollt: Ein Wettbewerber, der unter Ihrer Kostengrenze verkauft, hat entweder bessere Einkaufskonditionen oder rechnet falsch. Ist sein Bestand weg, greift Ihre Regel wieder und der Preis steigt automatisch.

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