Repricing-Frequenz: Wie oft sollten Sie Preise anpassen?

von Martin Kleine Aktualisiert:
Zwei Zeitachsen über 24 Stunden: oben ein Fast Mover mit stündlichen Preisläufen, der dem fallenden und wieder steigenden Konkurrenzpreis dicht folgt, unten ein Slow Mover mit einem einzigen Tageslauf

Häufige Fragen

Verstoßen häufige Preisänderungen gegen die Amazon-Regeln?
Nein. Amazon begrenzt nicht, wie oft Sie einen Preis ändern, sondern nur, wie viele API-Aufrufe Ihr Konto absetzen darf. Eingegriffen wird bei der Höhe, nicht bei der Häufigkeit: Angebote mit auffällig überhöhten Preisen kann Amazon nach seiner Preisgestaltungsrichtlinie deaktivieren.
Woran erkenne ich, dass meine Repricing-Frequenz zu niedrig ist?
Am typischen Sägezahn: Ihr Buybox-Anteil ist direkt nach dem Preislauf hoch und bricht im Lauf des Tages ein. Zweites Indiz: Wenn Sie stichprobenartig in die Angebotsübersicht schauen, liegt Ihr Preis regelmäßig über dem des günstigsten vergleichbaren Anbieters, obwohl Ihre Regel das ausschließen sollte.
Kostet ein höherer Repricing-Takt mehr Geld?
Bei einer Festpreis-Lizenz nicht - der Takt ist eine Einstellung, keine Abrechnungsgröße. Manche Anbieter staffeln ihre Tarife allerdings nach Repricing-Intervall, sodass stündliches Nachpreisen im höheren Paket steckt. Vor dem Abschluss prüfen, welcher Takt im gebuchten Tarif enthalten ist.
Sollte ich Preise auch nachts und am Wochenende anpassen lassen?
Ja, weil die Repricer Ihrer Mitanbieter sich nicht an Bürozeiten halten. Ein Preis, den Sie Freitagabend setzen und Montagfrüh das nächste Mal anfassen, ist im Zweifel das ganze Wochenende der teuerste im Feld. Bei lokal laufender Software heißt das: ein Rechner, der nachts nicht ausgeht.

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